Eleganz und Dissonanz

Das rundum überzeugende "Ensemble Quatrain Cologne" mit Oliver Schwarz (Klarinette), Alvaro Palmen (Geige und Bratsche), Joachim Griesheimer (Violoncello) und Eleonora Reznik (Klavier) begann mit Mozarts Kegelstatt-Trio für Klarinette, Bratsche und Klavier.

Das ist nicht das spannendste Werk des Meisters, wurde aber hörenswert dargeboten, mit schönem Ton, gut ausbalancierten Stimmen, stimmigen Tempi und natürlichen Anmut der Phrasierung.

Auf solche Anmut musste man beim nächsten Stück verzichten.Wang Xi-Lin hat das Quartett für das Ensemble komponiert. Ein komponierter dissonanter Aufschrei, der im Cello-Solo um ein zentrales "Fis" beginnt, in einer Art Fugato ohne Fugentechnik verhuscht, ein Klarinetten-Solo umspannt und schließlich ganz sanft in A-Dur endet, ließ fast atemlos zuhören. Nur selten klang hier erwas "chinesisch", aber immer sehr eindringlich, was durch das packende Spiel des blendend vorbereiteten Ensembles verdeutlicht wurde.

Zum Ausklang passte danach ein altersweiser Brahms, sein Klarinettentrio a-moll. Große Eleganz und lang gehaltene Bögen über abgeklärter Ruhe und Zielstrebigkeit: ein typisches Ende.
Kölner Stadt Anzeiger, 05.02.2010



Kantig und transparent

Cello und Klavier bestimmten das erfreulich gut besuchte Kammermusikkonzert in Weißenburg. Die Künstler zeigten eine beeindruckende Verbindung von Virtuosität, spontaner Spielfreude und partnerschaftlich-spannungsgeladenem Musizieren. Die A-Dur Sonate von Ludwig van Beethoven brillierte mit fesselnden, flexibel-sensiblen Dialogen. Nach jener Klang-Emphase lang anhaltender Beifall für diesen begeisternden Abend.
Weißenburger Tagblatt, 03.06.2009



Niveauvolle Kammermusik

Der Cellist Mischa Meyer und die Pianistin Eleonora Reznik gaben im Oytener Rathaussaal einen wunderbaren Kammermusikabend auf ausgesprochen hohem Niveau. Eleonora Reznik ist eine exzellente Pianistin. Bestechend ist ihr müheloser, dabei oft kraftvoller Anschlag. Sie gestaltet farbig, klangschön und ausdrucksstark und ist eine vorzügliche Begleiterin. Das Duo überzeugte von Anfang an, und das Publikum hörte mit höchster Konzentration und großem Genuss zu. In der Chopins g-moll Sonate kostete die Pianistin hörbar ihre herrlichen Laufketten, ihre gesanglichen Passagen wie auch den intensiven Dialog mit dem Cellisten in allen vier Sätzen aus.
Achimer Kurier, 31.03.2009



Nicht zu glatt, nicht anstrengend

Das Duo Meyer-Reznik begeisterte die Zuhörer im gut besetzten Rudi-Müller-Saal in Bad Kreuznach mit einer schönen kammermusikalischen Auswahl. Das Programm mit dem Schwerpunkt Klassik/Romantik ging den goldenen Mittelweg. Im Zusammenspiel zeigten beide Künstler ihre enorme technische Reife und eine vorzügliche Klangkultur. Beide Musiker beherrschen ihr Instrument mit beeindruckender Bravour, Geläufigkeit und mit sichtbarer Freude an den schöpferischen Aspekten ihrer Arbeit.
Allgemeine Zeitung, 26.03.2009



Feinsinnige Interpretation beeindruckte

Mit Eleonora Reznik stand dem Cellisten Mischa Meyer eine aufmerksame technisch beschlagene Klavierpartnerin zur Seite, die auch bei besagten Chopin-Sonate die Klangbalance immer im Lot zu halten vermochte. Das Zusammenspiel des Duos bewegte sich durchweg auf hohem Niveau. Zu den technischen und anschlaglichen Fähigkeiten der Pianistin kommt noch ein beträchtliches Temperament hinzu. Dabei blieb das Klavierspiel immer klar.Das Publikum im ausverkauften Saal spendete reichlich Beifall.
Öffentlicher Anzeiger, 24.03.2009



Liebe schwärmt auf allen Wegen

Die Liebe stand im Mittelpunkt eines literarischen Liederabends auf der Wasserburg Lüttinghof. Mal heiter, mal dramatisch, mal hinreißend tragisch, mal hinreißend schön waren die musikalischen und poetischen Gedanken um die Liebe, die die Sopranistin Melanie Boisvert und Pianistin Eleonora Reznik dem ausverkauften Haus präsentierten. Die Künstlerinnen spielten mit der klassischen Musik, leicht und fesselnd gestalteten sie diesen Liederabend und begeisterten ihr Publikum
Westdeutsche Allgemeine, 03.03.2009



Nicht ohne Zugabe

Das Duo Meyer-Reznik gaben am Sonntag im Haus Welbergen ein Kammerkonzert. Das Konzert war ausverkauft und die Zuschauer genossen die schönste Kammermusik. Die Künstler beeindruckten das Publikum mit schnellem Spiel und herausragendem Können. Beide beherrschten ihre Instrumente virtuos. Zu einem wirklichen Kunstgenuss wurden die alten Meisterwerke durch das harmonische und perfekte Zusammenspiel der beiden Künstler.
Münstersche Zeitung, 27.01.09



Duo brilliert im Zusammenspiel

Cellist und Pianistin verstanden sich ausgezeichnet und hatten keinerlei Probleme im Zusammenspiel. Ein bravouröser Einstieg voller Brillanz und Vorwitz zwischen lyrischer Versonnenheit und neckischer Verspieltheit erwartete die Zuhörer: Klangfarbenreichtum gepaart mit perlenden Klavierläufen. Die interessanten Dialoge in der Sonate A-Dur op.69 von Ludwig van Beethoven wurden zu einem spannungsgeladenen, ausdrucksstarkem Hörerlebnis  Künstler respektierten die Gleichwertigkeit der Instrumente in der Wechselwirkung von Akzenten und dynamischer Differenzierung. Im besessenen Musizieren erreichten beide Interpreten grandiose Steigerungen und Höhepunkte.
Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 26.01.2009



Augen zu und genießen

Die Zuhörer im voll besetzten Barocksaal erlebten einen furiosen Auftakt der beliebten und erfolgreichen Reihe „Friedrichstein Kammerkonzerte“ 2009.Das Duo Meyer-Reznik hat die Konzertbesucher begeistert und verdient allerhöchstes Lob. Schon am Anfang war klar, dass da zwei Künstler musizieren, von denen jeder auf seinem Instrument über eine erstaunliche Könnerschaft verfügt. Sie zeigten das hohe Maß an musikalischer, technischer und mentaler Übereinstimmung, das kaum zu übertreffen war. Eleonora Reznik brillierte mit ihrem perfekten Anschlag und ihrer fulminanten Technik. Ihre Interpretation der Chopins g-moll Sonate war von großen dynamischen, jugendlichen Kraft und ausdrucksvollem Klangvolumen.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 26.01.2009



Technisch tadellos und mit beeindruckender manueller Kraft gespielt

Mischa Meyer und Eleonora Reznik im Landshuter Rathausprunksaal.
In Chopins großer g-moll Sonate op.65 pulsierte das Leben. Ohne die beinahe klassische Formenstrenge dieser vier Sätze aufzusprengen, griffen die beiden Duo-Partner bei Chopins wirkungssicherer Musik beherzt zu, kosteten ihren Glanz und ihre sprudelnde Virtuosität beinahe vergnügt aus und machten dabei von ihren instrumentalen Qualitäten temperamentvollen Gebrauch. Das Publikum registrierte dies und dankte mit großzügigem Applaus.
Landshuter Zeitung, 12.01.2009



Wunderbar gelöstes Musizieren

Der Cellist Mischa Meyer und die Pianistin Eleonora Reznik gestalteten Kammerkonzert im Bürgerhaus Telgte. Meyer erwies sich nicht nur als sicherer und gewandter Spieler, er erfreute vor allem durch seinen klarer, ruhigen, eher liedhaft singenden Ton. Eleonora Reznik ließ sich in ihrem Part virtuos zu fulminanten Höhepunkten reizen. Sie war jedoch nicht nur eine kraftvolle Partnerin, sie zeigte auch kammermusikalisches Gespür für feines, aufmerksames partnerschaftliches Zusammenspiel.
Westfälische Nachrichten Telgte, 16.12.2008



Spaß am Musizieren auf Burg Linn

Das Duo Meyer-Reznik wählte als Mittelpunkt seines nicht eben gängigen Programms die Sonate C-Dur op.119 von Sergej Prokofiew. Dem eindrucksvollen Werk wurde das Duo in staunenswerter Weise gerecht. Das betraf nicht nur das untadelige technische Vermögen, sondern auch die überlegene interpretatorische Ausdeutung. Die Feinabstimmung zwischen den beiden unprätentiös agierenden Instrumentalisten, deren Spaß am Musizieren zusätzlich faszinierte, war minutiös und doch unverkrampft. Ihr Meisterstück machten Meyer und Reznik mit den sieben Variationen über das Duett „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ von L. van Beethoven. Die überraschend kühne Modulatorik und die tänzelnde Leichtigkeit wussten die Gäste in makellosen Duo-Spiel bezwingend zu vermitteln.
Rheinische Post Krefeld, 15.12.2008



Ein gelungener Auftakt

Beim Auftakt zur Winterkonzertreihe in der Villa Michels beeindruckte ein junges Duo, Mischa Meyer (Violoncello) und Eleonora Reznik (Klavier), die Zuhörer durch seine außergewöhnliche Spielkultur und Harmonie im Zusammenspiel. Einen Vorgeschmack erhielt das Publikum bei „Variations concertantes op.17“ von Mendelssohn Bartholdy; mit sensibel differenzierendem Bogenstrich und je nachdem einfühlsamen oder selbstbewusst auftrumpfendem Anschlag wurde quasi ein Versprechen abgegeben, das anschließend Stück für Stück eingelöst werden konnte.
Rhein Zeitung, 22.10.2008



Eingespieltes Duo: Mélanie Boisvert und Eleonora Reznik gastieren mit Liedern zwischen Klassik und Romantik

Einen bunten Liederstrauß entbot am Samstagabend die Kammermusik im Donzdorfer Schloss: Im Roten Saal sang die Sopranistin Mélanie Boisvert, begleitet von der Pianistin Eleonora Reznik. Die jungen Damen zeigten sich als eingesspieltes und gut harmonierendes Duo. Mélanie Boisvert stellte eine fraulich-reife, wohllautende und mit müheloser Höhe ausgestattete Stimme vor, und ihre Darbietungen bezeugten ihre Bühnenerfahrung. Eleonora Reznik hatte mit ihrem Begleitpart keinerlei Mühe und formte daraus hin und wieder solistischen Glanz.
Neue Württembergische Zeitung: Göppinger Kreisnachrichten, 16. Juni 2007



Überragende musikalische Leistung

"Frauen, Liebe, Leben" unter diesem vielversprechenden Titel stand der Liederabend am Samstag in der Konzertscheune des Klosters Malgarten. Mit der Sopranistin Anna Palimina war zum ersten Mal eine Künstlerin der "Bundesauswahl der Konzerte Junger Künstler" in Malgarten zu Gast, und wer das Konzert hörte, konnte der Jury der Bundesauswahl nur beipflichten. Ihre Klavierpartnerin Eleonora Reznik ist eine mit vielen Preisen ausgezeichnete und gefragte Pianisitn, die sich für Palimina als Glücksgriff erwies. Stets folgte sie Paliminas völlig unterschiedlichen musikalischen Interpretationen der Lieder, drängte sich dabei nie in den Vordergrund, bot aber immer die notwendige Unterstützung. Ob heiter oder verspielt, Reznik ließ Palimina künstlerischen Freiraum. Mit viel weiblichem Charme und äußerst ausdrucksvoll interpretierte die Sopranistin sämtliche Lieder. Von Wolfgang Amadeus Mozart über Richard Strauss bis zu Hans Pfitzner reichte das Programm, und immer überzeugte das Duo. Pech für den, der dieses Konzert verpasst hat hier traten Künstlerinnen auf, deren Namen man sich merken muss.
Bramscher Nachrichten, 7.2.2007



Lieder aus drei Jahrhunderten kompetent interpretiert

Eleonora Reznik und Anna Palimina, Preisträgerinnen des Deutschen Musikrates, gaben am Freitagabend in der Usinger Hugenottenkirche ein Konzert. Mit vier Liedern Wolfgang Amadeus Mozarts, die das Programm eröffneten, gewannen die beiden Künstlerinnen rasch alle Sympathien der Anwesenden. Palimina und Reznik harmonierten vorzüglich. Ihre Interpretationen zeugten von großer musikalischer Kompetenz und von ebenso großem Einfühlungsvermögen. Palimina begeisterte mit einem sehr klaren, nicht zu kompakten Sopran. Rezniks Klavierspiel war durch subtile Detailgestaltung und einen weitgehenden Verzicht auf Pedalgebrauch charakterisiert. Mehr noch als bei Mozart vermochten Palimina und Reznik ihr enormes musikalisches Gestaltungsvermögen bei Liedern der Spätromantiker Hugo Wolf und des meist unterschätzten Hans Pfitzner unter Beweis zu stellen. Mit einem originellen, zwischen verfremdeter walzerhafter Eleganz und Expressivität pendelnden Lied des amerikanischen Komponisten Samuel Barber klang der erste Teildes Programms aus, mit französischer Eleganz und Splritzigkeit begann der zweite. Spannend, geradezu packend geriet die Interpretation eines Liederzyklus von Wilhelm Kienzl; wie sich die anfängliche Erregung in verzweifelten, geradezu fahlen Klängen verdichtete und sich die aufgebaute Spannung zuletzt in immer ruhigeren Harmonien löste, verriet großen musikalischen Sachverstand und einen langen interpretatorischen Atem der Künstlerinnen.
Usinger Anzeiger, 11.10.2006



Resolutes Klavier und bezaubernder Sopran

Ein Kleinod konzertanter Musik wurde am Freitag dem aufmerksamen Publikum in der Hugenottenkirche geboten. Im Trauzimmer trat Eleonora Reznik ans Klavier, um Anna Palimina bei einem Liederabend zu begleiten. Die Höhepunkte: Der erste Teil des Abends war mit Vertonungen von deutschsprachigen Texten aus der Zeit von Biedermeier und Romantik gefüllt. Im Anschluss die "Nuvoletta" von James Joyce in der Vertonung von Samuel Barber zu bringen, war gleichermaßen überraschend, gewagt, aber gekonnt. Leicht und beschwingt das "Chant de Mai" nach einem Text von Henri Blaze, in "La Barque légère" von Joseph Naudet war das Zusammenspiel von Sopran und Klaiver perfekt aufeinander eingestimmt. Eleonora Reznik betonte mit konsequentem Anschlag starke Passagen der Komposition und zog sich genau dann in den Hintergrund zurück, wenn ihre Partnerin ihren jugendhaften hellen Sopran erklingen ließ. Der Abend hatte seinen Spannungsbogen, der in Gioacchino Rossini und seiner napoletanischen Tarantella "La Danza" mündete. Ein Stück, das an Brillanz und Spielfreude beider Interpretinnen kaum zu übertreffen war.
Taunus-Zeitung, 31.10.2006



Ein seltenes Konzerterlebnis

Gesangsabende sind rar geworden. Nach dem Kammerkonzert am Sontntagabend kann man das nur einmal mehr bedauern. Die Koloratursopranistin Anna Palimina machte den Liederabend mit ihrer Partnerin Eleonora Reznik am Klaver durch ihre junge, wandlungsfähige Stimme und ihre Intensität zu einem Erlebnis. Die Künstlerinnen hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bevorzugt mit weniger bekannten Stücken von Schubert, Liszt und Hugo Wolf. Dass Sängerin und Pianistin tadellos miteinander musizierten, wurde schnell deutlich. Eine Überraschung dürfte für viele Hörer die Gruppe der vier englischen Lieder von Haydn gewesen sein. Obwohl er an die 50 Lieder für Klavier und Singstimme geschrieben hat, ist er als Liederkomponist wenig bekannt. Seine englischen Lieder geben Singstimme wie Klavier ihre besondere Eigenart. Es sind nicht nur kleine Nebenwerke, sondern gewichtige Meisterwerke voll Intimität und Stimmungsdichte. Das Klavier ist mehr als Partner oder gar nur Begleiter, vielmehr von größter Selbstständigkeit, fast wie ein Orchester. Beide Künstlerinnen vermittelten dies überzeugend.
Westfälische Nachrichten, 31.10.2006



Bis zum letzten Ton gefesselt

Vertonte Gefühle von der Klassik bis zur Moderne waren beim 5. Rathauskonzert in Gummersbach zu hören. Eine belebende Mischung aus amerikanischen, französischen und deutschen Kunstliedern hatte die junge Mélanie Boisvert in ihrem Repertoire. Sie wurde von der Pianistin Eleonora Reznik am Flügel begleitet. Sie gab der Sängerin das nötige Fundament für ihre Vorträge, nahm sich da zurück, wo es angebracht war, und verstärkte mit einem sicheren Gefühl für Dynamik und Tempo, wo es erforderlich war. Nach dem ersten Lied "Seligkeit" war allen Zuhörern klar: Eine so schöne Stimme bekommt man selten zu hören. Ein jugendlich frisches Timbre in Verbindung mit leuchtenden, glasklaren Spitzentönen zeichnete die Qualität des Gesangs aus. Auf romantische Schwelgereien folgte impressionistische Tonkunst. Die Betonung der Reime, das Gestalten der Melodien, alles passte zusammen.
Oberbergische Volkszeitung, 21.3.2006



Stimmgewaltig und äußerst unterhaltsam

Das war ein Auftaktkonzert, wie man es sich nur wünschen kann: stimmgewaltig, unterhaltsam und von beeindruckender Frische.
Unter dem Titel "Internationale Preisträger stellen sich vor" eröffneten die kanadische Sopranistin Melanié Boisvert und die in Russland geborene Pianistin Eleonora Reznik die Konzertsaison auf Haus Marck.
Boisvert überzeugte mit ihrer jungen kraftvollen Stimme, die von anmutiger Mimik begleitet war, gerne auch mit ironischem Anstrich.
Gerne ließen sich die Zuhörer an diesem Herbstabend in Schuberts "Frühling" entführen oder von Mozarts "Zauberer" sanft bei der Hand nehmen. Sie genossen die Vitalität der Sängerin, die in der Pianistin eine ideale Entsprechung fand. Reznik spielte in partnerschaftlicher Klangfülle zum intensiven Gesang und verstand es, sogar dem Stutzflügel bei Bedarf zarte begleitende Töne zu entlocken. Wo so viel Lebensfreude vermittelt wurde, bezauberte selbst "Der Winter" (nach Shakespeare) das begeisterte Publikum.
Dr. Sunhild Salaschek, Westfälische Nachrichten, 24.10.2005



Reifer Vortrag einer jungen Künstlerin

Das Kunstlied stand im Mittelpunkt des 4. Saisonkonzerts der Reihe Orpheo, des Euriade-Podiums für junge Künstler. Zwei Preisträgerinnen des Euriade Gesangswettbewerbs 2003 waren die Protagonistinnen dieses Nachmittags in der Aula Mayor der Abtei Rolduc. Mélanie Boisvert hatte eine ausgesprochen reizvolle Auswahl von Liedern von Poulenc, Walton und Ned Rorem getroffen. Ihre dunkle timbrierte Stimme konnte den unterschiedlichen Ausdruckscharakteren der Liederzyklen in hohem Maße gerecht werden und verband Legato-Kultur mit lockerem Parlando-Stil. Unterstützt wurde sie von der ausgezeichneten und eigene Akzente setzenden Eleonora Reznik als Partnerin am Klavier.
Aachener Nachrichten, 7.6.2005



Klavier-Erfolg

Auszeichnung: Beim Deutschen Musikwettbewerb 2005 in Berlin gewann die Kölnerin Eleonora Reznik einen ersten mit 5000 Euro dotierten sowie einen Sonderpreis. Mit vier weiteren Solisten musizierte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im Konzerthaus und begeisterte das Publikum. Der Wettbewerb hatte zwölf Tage gedauert – 270 Musiker nahmen daran teil.
Kölner Stadt-Anzeiger, 26./27. März 2005



Die Läufe perlten wie Champagner Pianistin bewies beeindruckende Perfektion

Mit Mozarts 12 Variationen über ein Menuett von J. C. Fischer, KV 179 (189a) zog Eleonora Reznik die Zuhörer in ihren Bann. Der aufkeimenden Frühlingsstimmung entsprechend interpretierte sie das Menuett lebhaft und lies die rasanten Klavierläufe perlen wie Champagner im Glas. Das war wunderschön anzuhören und ließ beim Zuhörer luftige Bilder von bunten Farben im Inneren aufsteigen. Beeindruckend die schnelle Fingerfertigkeit der Künstlerin, die souverän das rasante Tempo meisterte. Das war Mozart wie man ihn kennt und liebt: beschwingt, prickelnd und verzaubernd.
Rhein-Sieg-Anzeiger, 3.4.2003



Opern-Klasse von Hans Sotin führte den
1. Akt der Mozart-Oper „Don Giovanni“ auf

Hans Sotin, der berühmte Wagner-Sänger mit der voluminösen Bass-Stimme, präsentierte im Rahmen der Reihe „Kultur am Nachmittag“ mit Schülern seiner Meisterklasse den 1. Akt der Mozart-Oper „Don Giovanni“. Und der gelang so zauberhaft und auf einem so hohen sängerischen Niveau, dass sich weder das Fehlen eines großen Opernorchesters noch eines aufwendigen Bühnenbildes als wirklicher Mangel erwies. Eleonora Reznik brachte das Kunststück fertig, am Klavier ein komplettes Orchester vergessen zu machen. Sie setzte in ihrem Spiel prägnante Akzente und war den Sängern eine sichere und verlässliche Stütze.
Kölnische Rundschau, 20.11.2001



Ein Ausnahmetalent begeistert das Publikum

Begeistert aufgenommen wurde in der Stadthalle Gladbeck der Solovortrag der Pianistin Eleonora Reznik. Ein gewaltiges Programm für einen Konzertabend: große Werke aus drei Jahrhunderten, die allesamt hohe Konzentration und musikalische Reife voraussetzen! Mozarts Variationen KV 179, Hauers „Sieben kleine Stücke opus 3, Schumanns Kreisleriana mit ihren expressiven, fast bizarr aufeinander folgenden Ausdrucksgestalten und der teuflisch rasenden Fuge, Beethovens kompromisslos und kraftvoll ausgeführte Sonate opus 10.3 mit den brillant perlenden Läufen im Rondo, Skrjabins Mazurkas op. 25, versponnen, formal vertrackt und zukunftsweisend, die mit Chopins Mazurkas nichts mehr verbindet, und schließlich Chopins gewaltige Ballade in f-moll, all dies schafft sie spielend, mühelos, mit Präsenz und beinahe übermenschlichem Gestaltungswillen.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 31.5.2001



Lautstarker Beifall für Eleonora Reznik

Es war ein Klavierabend der besonderen Klasse, für den eine russische Pianistin verantwortlich war, die auf beeindruckende Art und Weise musikalisches Können mit einer sympathischen Ausstrahlung verband. Das Publikum belohnte die Werke mit lautstarkem Beifall. Pianistisch wirkungsvoll stieg Eleonora Reznik in die Melancholie der Beethoven-Sonate Nr. 3 und überzeugte in Schumanns Kreisleriana mit dem raschen Stimmungswechsel, der ein Seelenporträt des Komponisten wiederspiegelt. Ein Konzertgenuss par excellence!
Ruhr-Nachrichten, 31.5.2001


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